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Wissen

Mentale Gesundheit

Was ist das – und warum ist sie wichtig?

„Es gibt keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit.“

WHO

Genauso wichtig wie körperliche Gesundheit

Mentale Gesundheit ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit. Sie beeinflusst, wie wir denken, fühlen und handeln, Beziehungen gestalten und mit Herausforderungen umgehen.

Mental gesund zu sein bedeutet nicht, immer glücklich oder selbstbewusst zu sein. Zweifel, Stress, Angst oder Traurigkeit gehören zum Leben. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen und ob wir uns davon erholen können.

Körper trainieren
Kopf trainieren
Für den Körper ist es selbstverständlich. Für den Kopf darf es das auch sein.

Jugend

Eine prägende Zeit – und eine große Chance

In jungen Jahren entwickeln sich Körper, Gehirn, Identität und Beziehungen. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen durch Schule, Familie, Freundeskreis und soziale Medien. Zukunfts- und Klimaängste, globale Krisen und wirtschaftliche Unsicherheit können zusätzlichen Druck erzeugen und das Gefühl verstärken, die eigene Zukunft nur schwer planen zu können.

Viele psychische Erkrankungen beginnen in dieser Lebensphase – genau deshalb kann frühe Prävention besonders viel bewirken.

Drei Fakten, die zeigen, warum Handeln wichtig ist

1 von 7

Weltweit erlebt etwa jede:r siebte Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren eine psychische Erkrankung.

WHO

14,5 Jahre

Das häufigste Erkrankungsalter über alle psychischen Erkrankungen hinweg wird auf 14,5 Jahre geschätzt.

OECD

1 von 5

In Deutschland berichtet rund ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen von psychischen Belastungen und eingeschränkter Lebensqualität.

UKE / COPSY

Alltägliche Herausforderungen

Das kennen fast alle

Fast jeder junge Mensch begegnet diesen Themen irgendwann:

  • Stress

    Wenn sich Anforderungen größer anfühlen als die eigene Kraft.

  • Selbstzweifel

    Die innere Stimme, die fragt: Bin ich gut genug?

  • Angst

    Ein Alarmsystem, das manchmal lauter ist als nötig.

  • Traurigkeit

    Ein Gefühl, das zeigt, dass uns etwas wichtig ist.

  • Einsamkeit

    Sich allein fühlen – auch mitten unter anderen.

  • Leistungsdruck

    Das Gefühl, immer abliefern zu müssen – in der Schule, im Sport, online.

  • Mobbing

    Wiederholte Ausgrenzung oder Abwertung – offline wie online.

  • Körperbild

    Wie wir unseren Körper sehen – oft im Vergleich mit anderen.

Die Liste ist nicht vollständig – mentale Herausforderungen sind so verschieden wie die Menschen, die sie erleben.

Die gute Nachricht

Mentale Stärke lässt sich fördern

Viele junge Menschen verfügen bereits über gute Bewältigungsstrategien und persönliche Ressourcen. Diese Stärken können gezielt weiterentwickelt werden. Wissen, Gesundheitskompetenz, Selbstwirksamkeit und ein unterstützendes Umfeld helfen dabei, Belastungen frühzeitig zu erkennen und besser mit ihnen umzugehen.

Schulen sind dafür ein wichtiger Ort: Sie erreichen Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft und können Wissen vermitteln, Schutzfaktoren stärken und frühzeitig Unterstützung ermöglichen.

Genau hier setzen die NextGen-Schulmodule an

Sie machen mentale Gesundheit verständlich, greifbar und alltagstauglich – damit junge Menschen Herausforderungen besser einordnen, hilfreiche Werkzeuge anwenden und ihren eigenen Weg mental gestärkt gehen können.

Unsere Module sind Prävention, keine Therapie. Sie ersetzen keine psychologische Beratung oder Behandlung.

Zum NextGen Program

Wenn es mehr ist

Wann ist es mehr als eine schwierige Phase?

Wenn Belastungen über Wochen anhalten, den Alltag deutlich einschränken – Schule, Schlaf, Freundschaften – oder sich allein nicht mehr bewältigen lassen, ist es Zeit, sich Unterstützung zu holen.

Wichtig: Unterstützung zu suchen ist ein Zeichen von Stärke.

Kostenlos und anonym – für Kinder & Jugendliche

Bei akuter Lebensgefahr wähle den europäischen Notruf 112 oder gehe in die nächste Notaufnahme.

Alle Anlaufstellen für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Studien und weiterführende Informationen

Die dargestellten Inhalte und Zahlen basieren auf den nachfolgend angeführten Studien und Fachquellen.